Der Bundeschampionats-Donnerstag war ein erfolgreicher Tag für die rheinischen Reiter und Pferde: Einige Schleifen konnten mit nach Hause genommen werden, darunter auch ein erster und ein zweiter Platz.

Fünfjährige Springponys: Luisa Winkel und Chucky P das Maß der Dinge
Die goldene Schleife war dabei für Luisa Winkel bestimmt: Sie stellte in der erste Qualifikation der fünfjährigen Springponys in einer Springponyprüfung der Klasse A** die rheinisch gezogene Reitponystute Chucky P vor und konnte die Prüfung direkt gewinnen. Die Richter vergaben für ihren Ritt eine 8,5.
Rang zwei ging an Britta Wittenbrink, die Galway Girl KB gesattelt hatte und mit der Wertnote 8,4 den Parcours verließ. Auf Rang drei folgte Mirja Aenne Gilster mit ZfdP-Stute Unica Schätzchen und einer 8,3. Mit Jona Jolie Schwamborn ritt in der Einlaufprüfung der fünfjährigen Ponys eine weitere rheinische Reiterin in die Platzierung: Im Sattel des rheinisch gezogenen Reitponyhengsts Arts Goldlauer wurde sie Elfte (7,9).

Sechsjährige Springponys: Lena Wiegmann und Zippo de Luxe Dritte
Direkt im Anschluss ging es für die sechsjährigen Ponys in den Parcours. Sie mussten in ihrer ersten Qualifikation eine Springponyprüfung der Klasse L meistern. Auch hier gelang einer rheinischen Starterin der Sprung aufs Treppchen: Lena Wiegmann stellte den Reitpony-Wallach Zippo de Luxe vor und wurde mit der Note 8,3 Dritte. Und auch die zweite rheinische Reiterin im Bunde, Alina Christin Gutt, verließ die Einlaufprüfung mit einer Schleife. Sie ritt den rheinisch gezogenen Reitpony-Hengst Coer Jack, für dessen Runde die Richter eine 8,1 vergaben – das bedeutete Rang fünf. Die Plätze eins und zwei gingen an Luisa Sophie Roth mit Little Laudatio JK (8,5) und Amy Carlotta Reinfandt mit Nandoo N (8,4).

Achtjährige Springpferde: David Will und Chaqueen nicht zu schlagen
Im Anschluss waren erneut die Großpferde in der Consteed-Arena dran: Die achtjährigen Talente maßen sich in einem S*-Springen in ihrer ersten Qualifikation miteinander. Hier brillierte vor allem die Hannoversch gezogene Stute Chaqueen: Sie absolvierte den Parcours, vorgestellt von David Will, in 65,41 Sekunden und blieb dabei fehlerfrei – ein Ergebnis, das nicht zu schlagen war und somit Rang eins für das Paar bedeutete. Stephanie Böhe erreichte im Sattel vom deutschen Sportpferde-Hengst DSP Lyjin P in 68,59 Sekunden das Ziel und wurde damit Zweite. Rang drei belegten Lucas Wenz und der Holsteiner-Hengst Charaktervoll HV (69,11 Sekunden).

Das rheinische Paar Kai Terhoeven-Urselmans und Wallach Diabolo verpassten die Platzierung mit einer Zeit von 74,83 Sekunden nur knapp.
Siebenjährige Springpferde: David Will und King George gewinnen
Auch in der letzten Springprüfung des Tages, die zweite Qualifikation der siebenjährigen Pferde, sollte der Sieg an David Will gehen. Hier stellte er den Deutschen Sportpferde-Wallach King George vor, der in der unschlagbaren Zeit von 63,34 Sekunden das Ziel erreichte. Hier gelang auch Lucas Wenz erneut der Sprung aufs Treppchen, diesmal mit dem Holsteiner Hengst Vigado und 69,01 Sekunden. Dritter wurde Dieter Smitz mit dem Hannoveraner-Wallach Quinn HW (69,68 Sekunden).
Fürs Rheinland ritt Lukas Wilmsen-Himmes in die Platzierung: Im Sattel der Westfalenstute Kalouba belegte er Rang 15.
Damit führen King George und Will die Konkurrenz der Siebenjährigen an (112.00), bevor es am Samstag ins große Finale geht. Rang zwei belegt nach beiden Qualifikationsprüfungen Felix Haßmann mit der Mecklenburger Stute Casablance AWZ (105.00) vor Dieter Smitz mit Quinn HW (103.00).






