Bei den Springreitern ging es bereits im Auftaktspringen auf dem Weg zum Weltcup Sieg spannend zu. Am Ende triumphierte mit Kent Farrington ein Amerikaner vor heimischer Kulisse.

Die Saison läuft gut für den zweiten der Weltrangliste – Kent Farrington. Erst vor kurzem konnte er den Rolex Grand Prix in Wellington im Sattel von Greya für sich entscheiden, nun verschafft er sich mit dem Sieg im ersten Springen in Fort Worth eine top Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf. Gesattelt hatte er Toulayna mit der er nach 62,03 Sekunden über die Ziellinie galoppierte. Die Stute ging zuletzt im März in s’Hertogenbosch und konnte sich dort im Rolex Grand Prix an zehnter Stelle platzieren. Nun sorgte sie für einen super Auftakt beim Weltcup Finale für Kent Farrington. Der Reiter zeigte sich begeistert von der Leistung seines Pferdes. Im weiteren Turnierverlauf wird er trotzdem auf sein Top-Pferd Greya setzen.
Rang zwei für Daniel Deusser

Kaum langsamer als Kent Farrington und Toulayna waren Daniel Deusser und Otello de Guldenboom. Bei diesem Paar stoppte die Uhr nach 62,21 Sekunden. Damit sicherte sich der Deutsche, der vor 12 Jahren schon einmal den Weltcup gewinnen konnte, Rang zwei in diesem ersten Springen. Deusser nutzte im Parcours seine langjährige Erfahrung und ritt zwar mit dem nötigen Risiko, gab dem Sohn seines Erfolgspferdes Tobago Z aber auch genügend Sicherheit. „Das Gefühl war sehr gut“, fasste der Deutsche seinen Ritt zufrieden zusammen.
Steve Guerdat mit großem Ziel

Bereits drei Mal konnte Steve Guerdat das Weltcup Finale gewinnen. 2015 in Las Vegas, 2016 und 2019 jeweils in Göteburg. Dies gelang vor ihm nur Rodrigo Pessoa, Marcus Ehning und Meredith Michaels-Beerbaum. Der Schweizer Stefe Guerdat hat in diesem Jahr die Möglichkeit, sich selbst zum erfolgreichsten Weltcup Reiter des Springsports zu küren. Dass er uns Albführen’s Iashin Sitte in guter Form sind zeigten sie mit einer fehlerfreien Runde in 62,49 Sekunden. Damit waren sie kaum langsamer als Farrington und Deusser und sicherten sich Rang drei auf der Ehrenrunde. Diese führten sie übrigens bei zwei ihrer drei Qualifikationsturniere für das Weltcup Finale an und machten somit schon im Vorfeld klar, wie das große Ziel aussieht.
Zweitbester Deutscher war Rene Dittmer im Sattel von Cody. Die beiden konnten sich an elfter Stelle platzieren, nachdem sie den Parcours fehlerfrei beendeten. Der letzte Sprung wurde sowohl Richard Vogel (Rang 14), als uch Patrick Stühlmeyer zum Verhängnis (Rang 21).





