Der Eine-Millionen-Dollar-Grand-Prix von Wellington hielt, was er versprach: ein hochklassiges Starterfeld, ein extrem anspruchsvoller Parcours und Spannung bis zur letzten Sekunde. Am Ende setzte sich die Nummer zwei der Welt, Kent Farrington, mit Greya gegen starke Konkurrenz durch.

Der Parcours von Guilherme Jorge verlangte den Reitern alles ab. Fehler verteilten sich quer durch das Feld, selbst Toppaare wie Olympiasieger Christian Kukuk mit Checker mussten früh aufgeben. Insgesamt schafften es nur fünf Paare fehlerfrei ins Stechen.
Dort legte Ben Maher mit Enjeu de Grisien eine starke Runde in 43,72 Sekunden vor. Doch Farrington konterte mit einem nahezu perfekten Ritt: Er blieb fehlerfrei und war schneller in 42,99 Sekunden – die spätere Siegzeit.
Für große Emotionen sorgte Richard Vogel mit Gangster Montdesir. Der Europameister war auf Siegkurs und sogar schneller als Farrington, doch ein Fehler am letzten Sprung verhinderte den Triumph. Am Ende blieb Rang drei für das Paar – nichtsdestotrotz eine starke Leistung.





