
Mitte November trafen sich die besten Auszubildenden im Beruf des Pferdwirtes zu ihrem alljährlichen Bundesberufs-Wettbewerb im Nordrhein-Westfälischen Landgestüt in Warendorf. Der von der Bundesvereinigung der Berufsreiter und -fahrer sowie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) organisierte Wettbewerb sah in diesem Jahr zehn Mannschaften aus den verschiedenen Bundesländern mit fast 40 Teilnehmern. Differenziert nach den Fachrichtungen Klassische Reitausbildung, Service und Haltung sowie Zucht hatten die Lehrlinge eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Anforderungen zu erfüllen.
Neben der Überprüfung der eigenen Reitfähigkeiten in Dressur und Springen wurde auch das theoretische Wissen abgefragt. Zudem gab es je nach Fachrichtung auch Aufgaben wie Kundengesprächsführung, Pferdebeurteilung oder Vormustern eines Pferdes. In den Finalprüfungen der jeweils drei besten Kandidaten der drei verschiedenen Fachrichtungen wurde Unterrichtserteilung, Zuchtberatung und Longieren eines Pferdes abgefragt. Neben den jeweiligen Einzelwertungen gab es auch eine nach Landeskommissionen aufgeteilte Mannschaftswertung.

Hinter den Teams aus Baden-Württemberg (105,5 Punkte), Westfalen (102,75) und Weser-Ems (97,25) verpasste die rheinische Mannschaft mit 95,75 Punkten knapp einen Medaillenplatz. Dafür durften sich die Rheinländer in der Fachrichtung Klassische Reitausbildung mit Viktoria Sebastian (Ausbilder: Diethelm Löckenhoff/Mettmann) über die Siegerin freuen. Zudem gab es noch zwei gute Einzel-Platzierungen. Die holten Elisa Schnitzler in der Fachrichtung Haltung und Service (Platz fünf) sowie Julia Henrich in der Fachrichtung Klassische Reitausbildung (Platz vier). Zur Siegerehrung war auch Johannes Lenz, Referent im Bundesministerium für Bildung und Forschung, angereist, der sich von den Leistungen der Auszubildenden sehr beeindruckt zeigte.
Thomas Hartwig
Fotos: Hartwig





