Bei den dreijährigen Reitponys konnte ein Paar bereits im verpflichtenden Training auf dem Prüfungsplatz auffallen: Linda Weiß und Das Blumenmädchen. In der gut besetzten Prüfung, die direkt auch das Finale war, konnten sie den guten Eindruck bestätigen.

In Westfalen hatte die hübsche Schimmelstute längst auf sich aufmerksam gemacht. Nun ist sie auch über die Landesverbandsgrenzen hinaus im Fokus. Meisterlich von Linda Weiß präsentiert sah man hier eine Vorstellung, bei der man direkt an den großen Ponysport denke konnte. Neben Grundgangarten, die für später alle Wegge offen lassen, war es insbesondere die Harmonie und Rittigkeit, die im Gedächtnis bleiben werden. Mit 8,41 als Gesamtnote konnten sie die Ehrenrunde anführen. „Linda ist einfach toll geritten. So fein und mit so viel Gefühl“, freut sich auch Michael Klimke, der mit seiner Frau Rebecca Besitzer des Ponys ist. Das Blumenädchen ist übrigens Rebecca Klimkes dritte Schimmelstute, die auf dem Bundeschampionat mehr als erfolgreich ist. Für die Nachwuchsstars in heller Jacke scheint sie ein Auge zu haben.
Golden Grace gewinnt Silber
Bei der Silbermedaillengewinnerin Golden Grace unter Jana Bertels waren die Zuschauer sich nicht ganz einig mit dem Richterurteil. Ohne Frage ein Pony mit der entsprechenden Grundqualität, lobte die Richter die Losgelassenheit und die Taktreinheit im Schritt. Das war aus der Position einiger Zuschauenden nicht immer so sichtbar. Am Ende rangierten sie mit 8,2 an zweiter Stelle.
Bronze für Wenke Kraus und Ninjago

Wenke Kraus und der Hannoveraner Ninjago, ein Sohn des FS Numero Uno, platzierten sich auf dem Bronzerang. Der Fuchs trabte kraftvoll über das Viereck und profitierte sicherlich auch von der Erfahrung seiner Reiterin. Diese wusste ihn gekonnt in Szene zu setzen und erhielt am Ende eine 8,2.
Janine Drissen und FS Clärchen knappe vierte

Janine Drissen und FS Clärchen sind beide ein echtes „Ferienhof Stücker-Gewächs“. Mit 8,19 als Gesamtnote verpassten die Beiden die Bronzemedaille lediglich um den berühmten Wimpernschlag. Die Richter lobten insbesondere die gute Vorstellung des Ponys durch Janine Drissen, die die Stute in toller Anlehnung präsentierten. Auffällig war, dass das Pony im Verlauf der Prüfung immer besser zu werden schien. Warum die Rittigkeit nach den vielen lobenden Worten dann „nur“ mit einer 8,5 bewertet wurde, überraschte den Ein oder Anderen.

Mit Generation M platzierte sich unter Michele Schulmerig ein weiteres rheinisches Pony in dieser Prüfung. Die Grundgangarten des Fuchswallachs wurden gleichmäßig mit einer 8,0 bewertet. Am Ende standen 8,05 Punkte als Gesamtergebnis zu Buche. Damit platzierten sich die Beiden an sechster Stelle. Zur Welt gekommen ist Generation M bei Unter Küppers.





