Beim Weltcup-Turnier in Wellington sprang kurzfristig ein „Ersatz“ in die Bresche – und lieferte eindrucksvoll ab. Der elfjährige Special Blend ersetzte den verletzungsbedingt ausgefallenen Quantaz und bestritt unter Isabell Werth nicht nur seine erste CDI-Grand-Prix-Kür überhaupt, sondern gewann sie direkt mit 82,660 Prozent.
Sieg in Grand Prix und Kür
Bereits im Grand Prix hatte der Sezuan-Sohn überzeugt und souverän mit 73,13% gewonnen. In der Kür setzte das Paar noch einen drauf. Werth präsentierte Special Blend zu ihrer anspruchsvollen „Emilio“-Kür mit „Funiculì, Funiculà“ sowie Opernklängen von Puccini und Verdi. Trotz Flutlicht-Atmosphäre blieb der Rappe hochkonzentriert: Am Ende konnte das Paar auch hier souverän gewinnen.
Platz zwei ging an Kanadas Brittany Fraser-Beaulieu mit Jaccardo (79,250 Prozent), die wichtige Punkte für das Weltcup-Finale in Fort Worth sammelte. Dritter wurde der Ecuadorianer Julio Mendoza Loor mit Jewel’s Goldstrike (78,165 Prozent).
Lienert gewinnt zweimal
Mit Emma Caecilia Lienert war eine weitere rheinische Reiterin in Wellington am Start. Sie hatte den 16-jährigen Wallach Windermere J’Obei W gesattelt und konnte gleich zwei goldene Schleifen mit nach Hause nehmen: Die gewann in der U25-Konkurrenz sowohl die Intermediate II-Prüfung (68,588 Prozent) als auch den Grand Prix (68,077%).
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